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10 Punkte Twitter Plan für Neueinsteiger:

7. Januar 2010

Folgendes habe ich einer Freundin geschickt, die gerne anfangen würde zu twittern aber nicht weiß wie das geht. Ihr könnt Ihr gerne folgen… Ich dachte ich schreib das mal in den Blog…

Dein 10 punkte Twitter Plan:

1. Zeig wer du bist
Fülle dein Profil aus, wenn keiner weiß wo du herkommst ist das sinnlos. Schreib was in deine Bio. Nutze deinen echten Namen und ein Bild auf dem du zu erkennen bist. (Siehe Punkt 8 ) https://twitter.com/account/settings. Schalte dein Profil nicht auf “Protected” es sei denn du hast und möchtest keine Freunde oder schreibst wie http://twitter.com/matteswho ;)

2. Finde Interessante Leute:
Twitter ist nicht Facebook! Folge einfach ein paar Leuten: Zum Beispiel aus meinen Listen:
https://twitter.com/echt/every-tweet-a-fav (Kannst du allen folgen!)
https://twitter.com/echt/meine-lieblinge
https://twitter.com/echt/echt
Pass auf das du nie viel mehr Leuten folgst als zurück folgen, wenn du 1000 Leuten folgst und dir nur ein paar zurück folgen gehst du schnell als Followersammler oder Spammer durch. Die nettesten davon folgen dir bestimmt zurück. Und wenn Sie dir irgendwann nicht mehr gefallen, schmeißt du sie einfach wieder raus.

Nutze Tools und Listen um andere zu finden, z.B.
http://twittermap.de (Umkreissuche)
http://webevangelisten.de/top-100-twitterati-mit-aktiven-followern/ (die meisten davon werden dir nicht zurück folgen, können aber interessant sein.)

3. Bleib informiert und aufmerksam:
Gucke öfter mal in deine @replies – denn du bekommst keine E-Mail darüber.
Nutz am besten ein Twittertool für den PC/Mac/iPhone damit du auch merkst wenn dir jemand antwortet.
http://www.atebits.com/tweetie-mac/
http://www.twhirl.org/
http://www.tweetdeck.com/

Für den Anfang empfehle ich dir noch http://nutshellmail.com. Die schicken dir jeden Tag eine E-Mail mit dem was du verpasst hast, wer dir folgt und wer dir nicht mehr folgt.

4. Kommuniziere:
Antworte anderen wenn du was interessantes liest – aber nicht bei jedem Tweet. Bei Twitter redet Jeder mit Jedem und es wird gedutzt. Egal ob du mit deinem Nachbarn twitterst, Rainer Calmund oder mit dem Chef eines Unternehmens. Nutze “Direct Messsage” nur wenn’s richtig Privat wird. Wenn du was wichtiges/interessantes/lustiges siehst, was du deinen Followern nicht vorenthalten möchtest, nutze die “Retweet” Funktion, damit leitest du das an deine Timeline weiter.

5. weniger ist mehr:
Halte dich kurz: 140 Zeichen sind das Maximum – aber twitter ist schnelllebig und wird meistens nur schnell überflogen. Wenn du erst mal ein paar 100 Leuten folgst weißt du was ich meine. Schreib wie viel du denkst – die Follower suchen dich aus nach dem was du schreibst.

6. Bleib am Ball:
Gucke jeden Tag mehrmals rein. Beantworte @replies und nutze das Netzwerk um Informationen zu sammeln oder zu verbreiten.

7. nutze Hashtags:
Wenn du einen Bezug auf irgendetwas machst, schreibe hinter deinen Tweet # und den Bezug als Abkürzung z.B. #duesseldorf, #job, #dsds (Deutschland sucht den Superstar*) Klickst du auf einen Hashtag, kommst du zur Suche und siehst was andere dazu sagen und andere finden dich darüber.
* Halte dich mit TrashTV Tweets zurück, auch wenn es echt schwer fällt.

8. pass auf:
Das Internet vergisst nicht! Wenn du mal deinen Job wechseln willst, überlege dir was du twitterst. Viele deiner Tweets sind auch nach Jahren über Google zu finden.

9. Twitter ist nur der Anfang!
Triff dich mit Leuten, geh in Gruppen von 20 Leuten ins Kino oder mit dem Kerl von nebenan Kaffee trinken – 1,8 Millionen sind schon da – du wirst es auch schaffen…

10 . und am wichtigsten)
Spiele keine Spiele mit twitter Anbindung (Mafia Wars oder ähnlich) und schreib nicht alle 5 Minuten was du isst, liest oder hörst. Das interessiert kaum jemand.

Viel Spaß!

Twittern macht Spaß und man lernt sehr viele nette Leute kennen. Lass es nur nicht zur sucht werden.

Oliver Allgemeines

Ich folge dir bis in den Tod

9. Juni 2009

Neulich wurde “unsere Generation” die Generation C64 genannt.

Irgendwie ist da was wahres dran. Ich hatte erst einen C64, dann ein Mofa, dann lange Ärger mit der Polizei und dann irgendwann einen PC. Darum geht es aber gar nicht. Damals war eh alles anders. Man schrieb Spiele noch von 30 DIN A4 Blättern ab oder tauschte Datasetten auf dem Schulhof. Allein die Tatsache das die Firefox Rechtschreibprüfung “Datasette” nicht kennt finde ich erschreckend. Der Durchbruch kam erst viel später. Das Internet wurde erfunden. Aber darum geht es hier auch nicht.

Erst in diesem Jahrzehnt kamen dann die ganzen Social Media Plattformen, auf manchen ich natürlich angemeldet bin. Das ist jetzt gerade mal ein paar Jährchen so aber trotzdem nicht mehr wegzudenken.

Schließlich ist mir was aufgefallen:

Wir sind die erste Generation die mit Social Media ALT wird und wir werden irgendwann unsere Follower, Xing-Kontakte und Facebook-Freunde sterben sehen…

Es ist der 5.7.2069 – ich werde heute 97 Jahre alt. Nach dem aufstehen muss ich mich wie immer erstmal sortieren und schalte den “Computer” ein.
Ich habe 260 neue nachrichten auf Facebook.

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Lauri und Sofie – meine beiden Kinder – fragen wie es mir geht. Angerufen haben sie schon lange nicht mehr. Mir gehts gut. Eine Nachricht ist von Vivien – meiner Frau. Schön das sie im Heim Internet haben, sonst hätten wir gar keinen Kontakt mehr. In der 3. Nachricht teilt Facebook mir mit, das Michael, den ich vor 30 Jahren auf einem Barcamp kennengelernt habe, gestorben ist und ich noch 5 Tage habe noch ein letztes mal auf sein Profil zu schauen.

Mach ich und lass grüße da – wer weiß.

Schon wieder einer… Meine Freundesliste wird immer kürzer… Der Rest sind Geburtstagsgrüße von meinen verbliebenen Freunden und Leuten die ich gar nicht kenne.

twitter-home_124456738395Dann schau ich mal bei Twitter vorbei. Twitter ist die einzige Informationsquelle die noch zeitnah berichtet. Paper gibt’s ja schon lange nicht mehr und alle anderen Dienste spiegeln eh nur das wieder was sie auf Twitter kumulieren.

Es waren mal wieder Wahlen und die CDU ist immer noch an der Spitze und Horst-Kevin Westerwelle von der Leyen wird König. Deutschland wird sich nie verändern. Immerhin haben die Piraten die Grünen überholt, das ist ja schon mal was. Twitter ist gut. Hier verbring ich meinen Tag. Ich kann ja eh nicht mehr raus.

Ich kenne zwar nur 1% meiner follower persönlich, aber das macht nichts.

Es ist einfach gut nicht alleine zu sein.
Sascha Lobo schreibt irgendwas von “Epic Fail” und Robert Basic geht mal wieder ins Kino… Alles wie immer, das gefällt mir. Nur “Der Alte Griesgram” heißt jetzt anders – warum auch immer.

Morgen kommt Klaudia – eine alte Freundin vorbei und zeigt mir was neues von Google. Irgendwas von “World domination Services” hat sie erzählt – ich bin gespannt…

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