Mach es zu deinem Projekt
Ich hatte neulich mal wieder eine Diskussion über die Nutzung von Facebook und wie man darauf Inhalte verbreiten kann. Es gibt verschiedene Möglichkeiten neue Informationen regelmäßig automatisiert bereitzustellen. So lässt sich Facebook Prima mit dem Blog, Posterous, Tumbler, YouTube oder Twitter verbinden oder darauf neue Foto von Flickr hinzufügen.
Man kann ja die Tweets von twitter und die Blder von Flickr…
Kann man… Meine Meinung dazu ist allerdings gespalten.
Facebook ist ein großartiges Tool um Beziehungen zu Pflegen, Kontakt zu Kunden zu halten oder aufzubauen und um Neuigkeiten aus dem eigenen Unternehmen zu verbreiten. Da spielt für mich die Persönlichkeit der Beiträge eine große Rolle. Warum sollte ich einen Beitrag “liken” oder sogar kommentieren wenn er automatisch erstellt wurde? Velleicht wird der Kommentar ja noch nicht mal gelesen!? Ganz im Gegenteil. Bei mir — und wie ich aus vielen Gesprächen darüber erfahren habe anderen auch — sind soweit alle Aggregationstools und sogar ein paar User, die nur automatisiert Inhalte verbreiten, geblockt.
Facebook als Newsaggregator? In spätestens einem Jahr so nervig wie “Glücksnüsse”, Farmville”, “Wer hat dich geküsst” oder unerwünschte Telefonanrufe – nur leichter zu auszublenden.
Facebook ist eins der größten Marketingtools dass uns dass social-web zur Hand gibt und so sollte es auch benutzt werden — per Hand!
Ich freu mich übrigens auf die Session/Diskussion “Hand auf’s Herz: Social Media Handarbeit vs. Automatisierungswahn“ von Klaudia am 3.7. auf dem stARTcamp in Essen.
Das Gegenteil von gut ist gut gemeint… Mach es zu deinem Projekt
P.S. Dieser Artikel wurde per Hand bei Facebook und Twitter verlinkt, es funktioniert
ja, da freue ich mich auch drauf. Ich hoffe, das gibt eine lebhafte Diskussion. Ist ja schon ein wichtiges Thema, das bisher eher stiefmütterlich behandelt wird.
“Mathias gefällt das.”
Kann man sich eignetlich noch zum Starcamp anmelden, oder ist das komplett ausgebucht? Frag doch mal deine Mitbewohnerin.
Eine Nachricht der Mitbewohnerin: es gibt eine klitzekleine Warteliste. Du wärst der ERste darauf
Hier kannst du dich Anmelden. Der Eintrittspreis entfällt übrigens dank Sponsoren.
Ich finde das automatische Posten in Sozialen-Netzwerken für erlaubt. Klar stört es wenn ein Blog der täglich zig Beiträge verfasst immer auch noch die Facebook-Seite vollmüllt damit. Ich als simply-Blogger aber bin froh darüber und kann so auch mal ganz gut einen Beitrag shedulen und wenn er aufgeschalten wird sind auch die Personen im Web2.0 informiert. Über spezielle Sachen kann man dann immer noch mit einer persönlichen Antwort brillieren.
Bei dir ist das völlig ok, obwohl ich es lieber habe wenn du auf Schweizerdütsch schreibst
Hand aufs Herz. Ich finde es vollkommen okay, wenn ich Bilder bei Flickr hochlade und meine Freunde in Facebook oder meine Gefolgschaft bei Twitter mit einem Klick darüber informieren kann und die Bilder nicht auch noch bei Facebook und Twitpic hochladen muss/kann/darf/soll.
Es geht ja in erster Linie um den Inhalt und nicht um die Tools.
Dass die technischen Möglichkeiten, ein Flickr-Album in Facebook eben so zu nutzen, wie ein Facebook-Album nicht zwingend gegeben sind steht auf einem anderen Blatt und ist nur ein Zeichen dafür, dass eine anständige App fehlt
Mein Pizaa-Bckr würde sich sicher auch über meinen wöchentlichen Besuch freuen, aber er und ich – wir freuen uns doch beide, dass es pizza-taxi.de gibt – er mehr Kunden betreuen kann und mehr “gebacken bekommt” (! lustiges Wortspiel) und ich genieße weiterhin seine Köstlichkeiten. Nur bequemer.
Wenn die Pizza nicht mehr schmeckt, ist das was anderes. Inhalt eben
André, ich finde es gut, das du Flickr ansprichst. Wenn das so einfach wäre wie bei pizza-taxi.de dann wäre alles gut. Man sucht sch ein paar Zutaten aus, klickt auf abschicken und (meistens) passt es. Ist aber nicht so. Bei Facebook fehlt immere der Käse – und ohne schmeckt die Pizza nicht.
Mir geht es ja auch nicht darum Fremdinhalte auf Facebook zu vermeiden oder zu verbieten sondern darum Facebook fast ausschließlich über Fremdinhalte zu bestücken. Es gibt halt Leute, die schicken alles per Mail an Posterous, verbinden das mit Facebook und sagen dann sowas wie Besuchen sie uns auf unserer Facebook Seite – interessiert keine Sau.
Nehmen wir mal Klaudia oder Hosae; wenn die Ihre Blogs nicht mit fb verbunden hätten wüsste ich nie wann es einen neuen Beitrag auf dem Blog schreiben würden. Das wäre auch schade. Die Mischung muss passen.
Was fehlt ist ein tolles Tool mit dem man sich seine Fremdinhalte vernünftig per Hand aggregieren lassen kann und diese als native fb Elemente dort hochladen kann damit sie geteilt, geliked und kommentiert werden können. Die Chance das das auch jemand liest wäre einfach größer. Pizza-taxi.de halt. Vielleicht können die Rheinschafe ja mal was bauen – ich würde es nutzen
@Oliver dann sollt ich mal zusehen wieder einige “Bärndütsch”-Beiträge zu verfassen, ja?
@hosae
Kurz Bärndütsch gegoogelt: ja
Wenn Veranstalter ihre Veranstaltungen auf Twitter minimalistisch ankündigen und das auf FB weiterleiten und nichts weiter auf FB machen, dann ist das sehr dürftig und wird durch die Gleichförmigkeit leicht vom Leser ausgeblendet. Keine Frage, dass die Integration praktisch ist und es bleibt leider oft für viel mehr keine Zeit. Bei der bremen-fuer-lau FB Seite machen wir das z.B. so. Wir haben dort über 200 Fans, aber das ist mehr eine Sympathiebekundung nehme ich an, als Interesse an den veröffentlichten Inhalten.
Ich meine jedenfalls, wär totale Automatisierung, vor allem Kunden gegenüber, predigt, um die vorm dem Arbeitsaufwand nicht abzuschrecken, der unterstützt die Verbreitung von Datenmüll und fördert auf gar keinen Fall die Kommunikation. Da vergibt man sich einfach Chancen.
Klar finde ich es großartig, dass meine Flickr-bilder automatisch überallhin gepostet werden. Aber kryptischer Twittertext ist in der Masse einfach fehl am Platz. Vorallem auf FB.
Automatisierung ganz klar erlaubt, aber wie bei vielen Dingen, kommt es auf die Dosierung an.
Und: es sind eher die Unternehmen und SoMe-Profis, die auf diese Weise Content-Überfluss erzeugen. Die meisten privaten Facebooker, Twitterer und Co sind ja eher harmlos.